Vietnam

Saigon – Stadt der Roller

Ho-Chi-Minh-Stadt (vietnamesisch Thành phố Hồ Chí Minh) ist die größte Stadt und das wirtschaftliche Zentrum Vietnams.[2] Unter ihrem alten Namen Saigon (Sài Gòn), der auch noch heutzutage parallel zu Ho-Chi-Minh-Stadt verwendet wird, war sie bis zum April 1975 Hauptstadt der Republik Vietnam. Nach dem Abzug der US-Truppen und der militärischen Niederlage des südvietnamesischen Regimes wurde die Stadt 1976 nach dem 1969 verstorbenen Ho Chi Minh benannt. Im Verwaltungsgebiet der Stadt leben ca. 7,1 Millionen Einwohner (Volkszählung 2009).

Da waren wir also wieder in Saigon, die riesige, sehr lebhafte Stadt, mit ihren tausenden Facetten. Irgendwie war es schön wieder zurück zu sein, Jojo und Michel (Ein Teil Heimat 🙂 ) um sich zu haben. Zu Beginn gibt es deshalb einige geballte Eindrücke aus Saigon, bevor wir euch auf unsere Touren mitnehmen.

Wir haben uns für die nächsten Tage in Saigon vorgenommen, Ausflüge ins Mekong Delta und zu den Cu-Chi Tunnel zu unternehmen. Den Montag haben wir entspannt in Saigon verbracht, während des Tages haben wir aber schnell gemerkt, dass  uns das nichts tun nur müder und kaputter macht. Daher waren wir froh am Dienstag wieder früh (halb 7) Aufstehen zu dürfen 😀 , ein GrabCar in die Innenstadt zu nehmen und dem Mekong Delta entgegen zu fiebern. Die beiden Touren haben wir mit ‚Saigon Adventure Tours‘ gebucht.

Unsere Vorstellung vom Mekong Delta ist schnell erklärt: die schwimmenden Märkte, viele Boote auf dem Wasser die Ware anbieten, getummel, interessante Stände…

Leider entpuppte sich die Mekong  Delta Tour (wir haben zugegebenermaßen die günstigste, ca. 20 Euro gebucht) als reiner Touri – fang. Nichts da schwimmende Märkte. 

Anfangs machten wir einen kurzen Stopp an unserer 100ten Pagode, aber die sind immer wieder beeindruckend! Danach ging’s 10 Minuten weiter mit dem Boot über den Mekong River. Als wir dann in 4er Boote umgeladen wurden, dachten wir, dass die schwimmenden Märkte gleich kommen .. die Bootsfahrt endete allerdings leider auch nach 5 minuten wieder, nachdem wir durch einen kleinem Kanal gefahren wurden. Die Bootsfahrerin, die das kleine Kanu mit einem Motor bediente forderte noch Trinkgeld, da die Fahrt so anstrengend für sie war. 

Als ‚Highlights gab es dann noch für alle Fischesser einen riesigen Fisch (schon zubereitet, aber noch vollständig). Weitere Zwischenstopps gab es dann bei einer Einheimischen Familie, dort herrschte aber auch massentreiben von Touristen. Die Frauen und Männer spielten Instrumente und sangen dabei Volkslieder. Dazu gabs Früchte ( Jackfruit, Banane, Ananas ) und Tee. Die Familie sah allerdings ganz und gar nicht glücklich aus, dass sie vor all den Touristen singen und gute Laune machen sollten. 

Weiter gings noch an Obstplantagen vorbei zu einer Farm bei der an eine riesige Schlange streicheln konnte. Eine andere Station war eine Bienenfarm. Man durfte den Honig probieren und wurde danach aufgefordert etwas zu kaufen. Das gleiche in einer Produktionshalle für Kokusnussöl, der nächste Stopp, bei dem kurz erklärt wurde wie das Öl hergestellt wurde. Danach hieß es Kokusnussprodukte angeboten zu bekommen. 

Leider wars dass dann auch schon mit der Mekong Delta Tour. Tja, auch daraus haben wir was gelernt: Wir müssen uns ab jetzt immer die Tourbeschreibung durchlesen. 
Dafür haben wir den Abend im Pool und in Michels und Jojos Wohnung verbracht, von der man auf dem Balkon eine super schöne Aussicht auf die ganze Stadt hat. 

Am nächsten morgen sind wir dann wieder so früh losgefahren, hin zu den Cu-Chi Tunnel, darunter versteht man ein unterirdisches Tunnellabyrinth in dem sich im Krieg die Vietkong kämpfer vor den Amerikanern versteckt haben. Die Eingänge zu den Tunneln können kaum als solche erkannt werden, da sie so klein und schmal sind. Ein großer Vorteil der Vietnamesen, da sie im gegensatz zu den großen Amerikanern in den Löchern verschwinden konnten. Die Tunnel waren mit einigen Tricks versehen, zB. wurden Dämpfe vom Kochen hunderte Meter weiter geleitet und dort erst aus dem Boden gelassen, um von sich abzulenken. Die Tour ging ungefähr 2 stunden lang, man konnte selber durch die Tunnel kriechen ( die bereits für die Touristen stark vergrößert und trotz alledem noch beklemmend waren). 

Wieder in Saigon sind wir noch mit zwei Deutschen was essen gegangen und haben dem chinesischen Viertel einen Besuch abgestattet. 

Den letzen Tag in Vietnam verbrachten wir nochmal in der Innenstadt, wir haben uns Jojos Grundschule angeschaut und waren Abends nochmal Vietnamesisch essen. 

Plötzlich waren die ersten 5 Wochen in Vietnam um, wir haben unglaublich viele Sachen erlebt, viele Eindrücke bekommen und hätten uns im nachhinein auch gut vorstellen können, noch mehr Zeit in Vietnam zu verbringen. 

Und jetzt geht es weiter nach Syyyyydneyyy 🙂 

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